Review: The Irregular at Magic High School Vol.3 – Games for the Nine

Ladys and Gentleman! Vergesst die Olympiade und vor allem: vergesst alles über Magie! Das Pauken aus dicken Wälzern und langweilige Sportdisziplinen wird es im 3. Teil der  Animeserie „The irregular at magic high school Vol. 3 ― Games for the Nine“ nicht geben.

Neben der Vermischung Von Sci-Fi Elementen und neuer, spektakulärer ,mit CGI-Effekten visualisierte, Magie, die exklusiv bei den Wettkämpfen der Schulen zum Einsatz kommt, bleiben dennoch altjapanische Traditionen und Werte in dieser Neuzeit bestehen.

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In 9 Tagen, treten die einzelnen Oberschulen in Disziplinen wie „Speed Shooting“, „Battle Board“ oder „Ice Pillars Break“ gegeneinander an, wobei der Protagonist Shiba Tatsuya, ein Magic Engineer bei den Siegen der Frauenmannschaft, welche die 1. Oberschule vertreten, behilflich war. Mit seiner Hilfe bei der Entwicklung neuer Techniken und Optimierungen der Magie jedes einzelnen Wettkämpfers, verhilft nicht nur sein Talent, sondern auch sein strategisches Vorgehen den Mädchen zum Sieg – Doch reicht es auch um den Wettbewerb als Gewinner zu verlassen?

Die Frage ist berechtigt. Die  favorisierten Wettkämpfer der Sponsoren und Buchmacher sind ganz andere und so zeigen sich, während dieser Storyarc, auch hässliche Seiten. Jene nicht zu ignorieren sind, mit Manipulationen, direkte Attentate, Korruptionen, in denen sich die Mafia „No Head Dragon“ verwickelt ist, zeigt sich im Hintergrund ein riesiger dunkler Schatten, der vom hellen Glanz der Wettkämpfe geworfen wird. Skrupellos wird versucht die Wettkämpfer der 1. Magie-Oberschule an weiteren Siege zu hindern.

So wird durch ein Attentat dafür gesorgt, dass Shiba Tatsuya direkt im Wettbewerb als Mitkämpfer einschreiten muss und mit seinem Team gegen die favorisierte 3. Magie-Oberschule antritt. Dabei sind seine Gegner alles andere als zu unterschätzen, mit jenen er im Finale direkt aufeinander trifft.

Auch die Schwester von Tatsuya, Miyuki  gerät ins Visier dieses Netzwerkes. Doch das reichte aus, die wohl ebenso dunkelste Seite des Protagonisten hervorzurufen, die der Schüler zu verbergen versucht.

Zwischenmenschlichkeit existiert davon mehr unter den (Mit)Schülern?  Nicht wirklich, Neid und Missgunst stehen auf der Tagesordnung, besonders die  Männermannschaft der Schule, jene bei den Wettkämpfen alles andere als herrvorragend abschnitten sind an der Tagesordnung. Aber auch im Team der Frauenmannschaft gibt es Konkurrenzkämpfe die direkt ausgefochten werden. Hier geht es  um mehr als den Sieg, hier geht es um Ehre!

Fern ab von der Story, wird der Anime Musiktechnisch mit soften Dubstep untermalt, der die futuristische, digitalisierte Welt gut wiedergibt und man somit einen Hang zur Geschichte bekommt. Aber keine Angst: Auch klassische Elemente die die Pointen der Geschichte setzen und  Synth-Rock-Sounds von Taku Iwasaki untermalen die actiongeladene angerissene High-School-Romance Story.

Zur Synchronisation kann man vieles sagen – ich persönlich empfand die deutsche Synchronstimme von Shiba Tatsuya unnatürlich monoton. Es wurde zwar sehr am Original orientiert, doch daraus entstand eine dauerhafte erklärende Stimme, die ab und an mitten im Satz hoch wird und dadurch eine leicht sarkastische Ader bekommt, aber dafür gibt es ja den O-Ton mit ger Subs.

Tatsuya wird erneut absolut overpowered dargestellt wird. Ein technisches Genie vor dem Herren, atemberaubende unmenschlichwirkende Geschwindigkeit, geschärfte Instinkte, besonders seltene Fähigkeiten (erhöhte körperliche Wiederherstellungskraft, Countermagie) und ein Doppelleben als „Tötungsmaschine“? Tatsuyas kühle, manipulative Art, bekräftigt diese Annahmen auch noch.

Miyuki hingegen ist untalentierter als Tatsuya, trotz dessen wird sie in die elitäre Bloom-Klasse aufgenommen. ihr Bruderkomplex macht das ganze aber wieder rum amüsant, kann aber auch nerven. Diesmal sind die Spiele der Neun im Vordergrund, was Tatsuya mit seinen Mitschülern mehr interagieren lässt, trotzdem ist Tatsuya nicht einmal etwas in Bedrängnis. Weitere Charaktere werden vorgestellt, diese verblassen aber im Schatten von Tatsuya und Miyuki.

In “The Irregular at Magic High School Vol. 3 – Game for the Nine”, werden beide Seiten und Probleme eines kommerziellen Wettkampfes beleuchtet und darum wichtige Punkte dieser Story hinterfragt, wie die Thematisierung von unfairen Systemen, der Klassenkampf und ab wann Traditionen in das persönliche Gut eingreifen.

DVD- und Blu-ray-Facts:

Originaltitel: Mahouka Koukou no Rettousei
Land: Japan
Jahr: 2014
Regie: Manabu Ono
Kauf-DVD: VÖ: 21.09.2015
Bildformat:
16:9, 1.78:1 (1920x1080p)
Tonformat: Deutsch (DTS-HD MA 5.1) Japanisch (DTS-HD MA 2.0)
Untertitel: Deutsch
Extras: Grundkurs in Magie – Folge 5,
Opening-Song: Grilletto von GARNiDELIA, Ending-Song: Mirror von Rei Yasuda, Spots und Commercials, Bildergalerie, Web-Trailer KSM-Trailershow, 16-seitiges Booklet mit Settings, Episodenguide
Verpackung: Digipack im Schuber mit Regenbogenfolie
Genre: Anime
Laufzeit: ca. 168 min.
Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahren
Label: KSM Anime
Vertrieb: KSM
Territorien: Deutschland, Österreich, Schweiz

Bewertung:

Bild: 10/10
Ton: 8/10
Story: 8,5/10
Extras: 10/10
Gesamt: 8,5/10

Verfasser: mind.cake

© 2013 Tsutomu Sato/PUBLISHED BY KADOKAWA CORPORATION ASCII MEDIA WORKS/MAGIC HIGH SCHOOL COMMITTEE
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