DoKomi 2013 – Bericht

Am 18. und 19. Mai 2013 fand in Düsseldorf die DoKomi 2013 statt und blieb ihrer Location des letzten Jahres, dem Düsseldorfer CongressCenter, treu. Diese Location hat sich schon im vergangenen Jahr als gute Wahl bewährt und profitiert von den umliegenden Grünflächen wie der Wiese zwischen Rotterdammer Straße und dem Rhein sowie dem Nordpark und dem dort enthaltenen japanischen Garten. _MG_0230 Diese Flächen wurden ausgiebig für Cosplayfotos genutzt sowie zur Entspannung außerhalb des Conventiongebäudes.
Wie auch im letzten Jahr waren die Besuchererwartungen groß, was dazu führte, dass die Verkaufsfläche erheblich vergrößert wurde.
Das angekündigte Unwetter, was anscheinend einige Cosplayer fern hielt, ist jedoch nicht eingetreten. Trotzdem gab es eine bunte Auswahl an Cosplays und im Vergleich zum letzten Jahr sind Vocaloid-Cosplayer seltener geworden. Von Anime, Manga, westlichen Comics und Cartoons bishin zu Filmen und Games erstreckte sich die Charaktervielfalt der Cosplayer. Aus älteren Serien, wie z.B. Slayers oder Neon Genesis Evangelion sowie neueren Serien wie beispielsweise Dog Days oder Maoyuu Maou Yuusha waren Cosplayer vertreten. Auffallend waren dieses Jahr die Anzahl der League of Legends-Cosplayer. Sie waren nicht dominierend, waren aber durchaus präsent durch visuell anziehende Charaktere. Durch die Ausstrahlung von Inu Yasha wurde dieses Jahr die Anzahl der Inu Yasha Cosplayer höher.

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Das Bühnenprogramm wurde im Vergleich zum letzten Programm bunter. So hat man sich z.B. Utaite nano am Samstag auf die Hauptbühne geholt. Der Auftritt war gut besucht, was durch die sehr lange Warteschlange bemerkbar wurde, und der Raum der Hauptbühne war komplett voll. Außerhalb der Hauptbühne haben einige selbst nach Anfang des Konzertes auf Einlass warten müssen. Ebenfalls bemerkbar war der bunte Auftritt der Idol-Gruppe Yuimino+ am Samstag. Vorentscheid-Wettbewerbe zur deutschen Cosplay-Meisterschaft und zum Eurocosplay-Wettbewerb fanden im Rahmen des Bühnenprogrammes auch dieses Jahr wieder statt.
Natürlich waren dieses Jahr Showgruppen im Bühnenprogramm vertreten. In diesem Jahr haben GenesiS (Samstag), Kiseki (Sonntag), Para Para Connection (Samstag) und Serenata (Sonntag) ihre Stücke zum Besten geben dürfen.
Die Cosplaystage ist eine Neuerung gegenüber dem Vorjahr. Hier konnten Cosplayer selbst zum Star werden und beweisen, was sie und ihre Gruppe drauf haben! Jedoch war die Cosplaystage am Samstag mit anderen Programmpunkten belegt, und für die interaktive Cosplayaction wird der Sonntag geboten. Am Samstag fand dort z.B. das Vocaloid-Panel von KagomeP (siehe weiter unten) und das Panel zum Vocaloid Yuzuki Yukari statt.

Abseits des Bühnenprogrammes gab es noch andere Beschäftigungsmöglichkeiten.
Image117Ein Trading-Card-Game-Raum, der Karaokeraum, der Games-Raum und das Con-Real-Life-RPG baten spannende Abwechslung. Der Gamesraum wurde dieses Mal ein wenig anders konzipiert. Man dachte dabei an zusätzlich an Spielhallenspiele (daher stammt auch sein neuer Name „Retro Games Arcade“) und die für Conventions üblichen Games-Raum-Spiele. Für die kauffreudigen Fans gab es zahlreiche Verkaufsstände und das Bring&Buy. Unter den Verkaufsständen war z.B. unser Partner Figuya.de. Fanstände unterschiedlicher Art, darunter auch welche zum Thema Vocaloid, waren auch zu finden.

Bei einer Convention dürfen Workshops nicht fehlen. Für genügend Workshops wurde gesorgt. Als Workshop wurde der Synchronisationsworkshop, der Cosplay-Nähworkshop, der Zeichengrundlagenworkshop, ein Fanfiction-Workshop, ein Para Para-Tanzworkshop, ein Crossplayworkshop, ein Fotografieworkshop (Anfänger/Fortgeschritten), ein JapDub vv GerSub Workshop, ein Lightroomworkshop, ein PaintTool SAI-Workshop, die Perückenworkshop, ein Origami-Workshop, ein Photoshop-Workshop, sowie ein Video-Workshop. Besonders ist hervorzuheben, dass der japanische Vocaloidproduzent KagomeP ein Panel bzw Workshop zum Umgang mit Vocaloid gegeben hat.

Neu dazu kam das date-THE-people. Dort hatte man die Chance, am Speed-Dating unter Animefans teilzunehmen um der Einöde des Single-seins Paroli bieten zu können.

Auch ein Abendprogramm wurde angeboten, und dieses Mal wurden die J-Core-Disco und der Cosplayball parallel veranstaltet. Die J-Core-Disco und der Cosplayball waren nur durch entsprechende Eintrittskarten für das jeweilige Programm besuchbar.
In der J-Core-Disco haben dieses jaht DJKnuX, JAKAZiD und KagomeP, welcher ein aus Japan stammender Vocaloidproduzent ist, für euch Musik aus dem J-Core und Animebereich aufgelegt. Am Sonntag von 16 bis 17 Uhr konnte man im Signierbereich ein Autogramm von KagomeP ergattern.

Für die Bewirtung der Gäste wurde gut gesorgt. Es gab ess & trinkbares im Gebäude zu kaufen. Die Bewirtung mit Bedienungspersonal nach eigenem Wunsch übernahmen das Maid-Cafe und der Host-Club in ihren eigenen Räumen.

Verfasser: Kaito Cross
Fotos: Kaito Cross, Neo Kamui

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Eine Antwort zu “DoKomi 2013 – Bericht

  1. Hallo,

    Zu erst muss ich sagen dass der Bericht ganz nett war. Allerdings einige Fehler oder ähnliches beinhaltete.

    Der japanische Garten liegt im Nordpark und gehört somit dazu. Es ist nur ein Abschnitt des vielfältigen parks.

    Des Weiteren ist dieser Vergleich von ‚es gab nicht so viele Mikus‘ total dämlich. Klar kann man sowas mit rein packdn, aber dann sollte man an der Wortwahl feilen.

    Ansonsten ganz hübsch wie gesagt.

    (Geschrieben vom Handy. Fehler dürfen behalten werden)