Japan zu Gast in Berlin – Das Japan Festival 2013

Diesen Freitag war es wieder soweit: Das Japan Festival in Berlin. Zum Vierten mal öffnete die Kultveranstalltung rund um das Thema Japan seine Pforten für interessierte Fans der japanischen Kultur und für die, die Japan einfach einmal näher kennen lernen wollten.
Das Festival konnte dieses Jahr mit vielen interessanten und wissenwerten Programmpunkten trumpfen. So konnte man zum Beispiel Kimonos und Yukatas anprobieren, Fachvorträge über Japan sich anhören, japanischen Kampfsportarten neu kennen lernen oder schon bekanntes neu entdecken und natürlich auch viele Dinge rund um das Thema Anime, Manga und Cosplay finden, was sich in der großen Vielzahl an Händlern und Waren in Form von: Taschen, Plüschies, Manga, Anime, Accessoires, T-Shirts und vieles mehr zeigte.

Wer nach dem bunten und intensiven mal eine Pause brauchte und was zu Essen benötigte, der musste auch nicht lange suchen. Für das seelische Wohlergehen wurde Bestens gesorgt. So fand man zwei Essenstände im 1. OG, im 2.OG einen Onigiri-Stand (Reisecken) und im 3. OG selbstgemachtes japanisches Essen für je 1€. Den Durstlöcher gab es in vielen Varianten: als Tee, Ramune oder als Sake.

Im 3. OG befand sich nicht nur das japanische Essen und Trinken, sondern auch die japanischen Künste. So konnte man Kanji-Motiven auf Reispapier, Sumi-E-Bilder, Lesezeichen, Karten, Steinstempeln, Darumas und auch Keramik bestaunen. Wer einmal mehr zu Japan oder einem bestimmten Teil erfahren wollte, der war Herzlichst eingeladen sich in einen der interessanten und sehr informativen Vorträge zu setzen.

Meine persönliches Fazit vom Japan Festival ist ein relativ Positives. So fand ich die Aufteilung des Festivals auf den Vier Etagen sehr gut. Zudem gab es fast keine Staus auf den Fluren und Wegen der Veranstalltung. Wer in Ruhe durch die japanische Kultur schlendern  und sich die Stände ansehen wollte konnte dies ohne jegliche Hast oder Druck um sich herum tun.
Jedoch gibt es auch Dinge, die den Besucher sehr verwirren konnten. So gab es Probleme bei dem Informieren der Besucher, bei Programmänderungen oder Zeitlichen Verschiebungen. Auch das Team des Japan Festivals war mit manchen Situationen  überfordert, wie es selbst zugab und was man auch an manchen Stellen gemerkt hat. Ein weiteres Problem war auch, dass die japanische Kultur doch sehr verdrängt oder zurückgehalten wurde.

Insgesamt jedoch kann man sagen, dass das Festival sehenswert ist und auch die ein oder anderen Higlights bietet. Ob es jedoch beim nächsten Festival neue Programmpunkte oder neue Higlights geben wird, ist derzeit zu bezweifeln.

Autor: AJ
Ort: Japan Festival 2013, Urania, Berlin

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