Shakugan no Shana Review

„Bis zu jenem Tag und jenem Moment dachte ich, mein bisheriger Alltag würde bis in alle Ewigkeit so weitergehen. Aber an jenem Tag ging mein Alltag von einer Sekunde auf die nächste in Flammen unter…nein, in Flammen auf!“

Nicht-menschliche Wesen machen sich im Schatten dieser Welt breit. Ein Poet gab ihnen einst den Namen „Tomogara der Purpurwelt“. Sie kommen aus einer uns unzugänglichen Nachbarwelt, die sich selbst „Wirbelnder Tempel“ nennt und die der Dichter „Purpurwelt“ nannte. Die Tomogara, die aus der Purpurwelt herüberkommen rauben den Menschen die Daseinskraft, die diese als Energiequelle zum Leben brauchen. Mit dieser Kraft manifestieren sich die Tomogara in der Menschenwelt und lassen ungezügelt Dinge geschehen, die eigentlich unmöglich sind. Willkürlich, ausschweifend und bis hin zur Zerstörung.

Die Menschen, deren Daseinskraft sie verschlungen, verschwinden, als hätte es sie nie gegeben. Und da so viele Menschen, die sich eigentlich hätten entwickeln, verbinden und vermehren sollen, ihrer Existenz beraubt wurden, verzerrte sich die Welt. Als die Ausschweifungen der Tomogara der Purpurwelt übernahmen, wurde diese Verzerrung mit zunehmender Geschwindigkeit grösser.

Schliesslich griff unter den mächtigen Tomogara, den sogenannten „Purpurfürsten“, die Angst um sich, dass eine allzu grosse Verzerrung nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der Purpurwelt erheblichen Schaden anrichten könnte und ein Teil der Purpurfürsten traf die bittere Entscheidung, die eigenen Landsleute zu jagen. Die Vorhut, oder auch Waffen dieser Purpurfürsten sind Menschen, die den Tomogara Rache geschworen und ihre ganze Existenz in den Dienst eines Fürsten gestellt haben, wodurch sie aussergewöhnliche Fähigkeiten erhalten. Solche Agenten nennt man „Flame Hazes“. Aber wie erfolgreich diese die Tomogara auch aufspüren, verfolgen und jagen, die Tomogara leben und wildern weiter. Willkürlich…ausschweifend…und bis hin zur Zerstörung.

Der diesjährige Herbst wird heiß, denn der Manga „Shakugan no Shana“ findet endlich seinen Weg nach Deutschland. Anfang November bringt uns EMA diese Serie von Zeichnerin Ayato Sasakura und Charakterdesigner Noizi Ito, die auf dem gleichnamigen Novel von Yashichiro Takahashi basiert. Als jemand, der das japanische Original kennt, ist man beim Klappentext zunächst etwas skeptisch, da man denken könnte, der Begriff „Tomogara“ wurde in der deutschen Fassung als „Wilderer“ übersetzt. Dem ist aber nicht so, denn die fleißigen Übersetzer des Egmont Verlages, haben sich zum Glück wirklich Mühe gegeben, alle japanischen Bezeichnungen und Originalnamen zu behalten und in kleinen Anmerkungen für den Leser völlig korrekt zu übersetzen. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass der Manga sich wirklich flüssig und sehr zügig lesen lässt, was bei der guten Story ja eigentlich ziemlich schade ist. Und wer sich fragt, ob die Story wirklich gut ist, kann sich ja oben etwas genauer in die Einleitung einlesen, denn sie ist direkt dem Prolog aus dem Manga entnommen. Anschliessend lässt sich sagen, dass man Shana (mit Melonenbrötchen) einfach nur gern haben kann und deswegen nicht verpassen sollte!

Eine Leseprobe findet ihr hier: Leseprobe

Verfasser: C.C.
Quelle: Egmont Manga

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