„Tokyo ESP“ Review

Jemand sagte mal: Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben…Entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eins. Bis ich ihm begegnete, hatte ich nie an Wunder geglaubt.

Auf dem Heimweg sieht Rinka einen Pinguin durch die Luft fliegen, der einem Schwarm leuchtender Fische hinterher jagt. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, kann sie plötzlich durch Gegenstände hindurchgehen. Der geheimnisvolle Azuma klärt sie auf, dass die Fische ihr durch Berührung eine ESP-Kraft verliehen haben. (ESP steht übrigens für Extra Sensatory Perception, also Übersinnliche Wahrnehmung.) Auch Azuma hat eine spezielle Fähigkeit, die er nutzen will, um ein Held zu werden. Doch es stellt sich ziemlich schnell raus, dass die Beiden nicht die Einzigen sind, die die mysteriösen Kräfte durch die Fische bekommen haben. Und auch nicht alle ESP-Besitzer sind gewillt, ihre Fähigkeiten für das Wohl der Gesellschaft einzusetzen. Schon bald beginnt ein rücksichtsloser Kampf, den sich Rinka und Azuma als „Boten der Gerechtigkeit“ stellen müssen…

Die neue Serie vom „Ga-Rei“-Zeichner Hajime Segawa startet nicht nur sehr actiongeladen, sondern genauso mysteriös. Denn obwohl man sich am Anfang schon mal eine Aufteilung in Gut und Böse macht, wird diese ziemlich schnell über den Haufen geworfen, weil jeder der Charaktere einzigartig ist und sich nicht so einfach in eine Schublade stecken lässt. Schwere Vergangenheit oder ärmliche Lebensverhältnisse, besondere Familiensituationen, jeder ist anders und genau das macht sie so menschlich und für den Leser greifbar. Auch finden sich in dem Manga fast keine Parallelen zu seinem Vorgänger, wie in Story oder Charakterdesign. Bei der grafischen Gestaltung und der Übersetzung des Bandes, hat sich TOKYOPOP wieder genauso viel Mühe bei der Arbeit gegeben, wie wir es von den anderen Serien in Doppelband-Format gewohnt sind. Alle Artworks, Nebeninformationen und Kommentare des Zeichners sind selbstverständlich drin enthalten. Besonders amüsant ist dabei die mehrteilige Entstehungsgeschichte von „Tokyo ESP“ am Ende jedes japanischen Bandes, die man auf keinen Fall überlesen sollte. Man merkt auch sofort, dass der Manga in einem japanischen Magazin für Jungen publiziert wird, denn es gibt Einiges für das männliche Auge und das nicht nur von der weiblichen Hauptheldin.

Fazit: Ein sehr interessanter Manga, der durch viel Action, Humor und Einfallsreichtum definitiv das Kaufen und Lesen wert ist!

Vielen Dank also an TOKYOPOP, die uns die Möglichkeit gegeben haben, darüber zu berichten.

Produktdaten

Name: Tokyo ESP 1
Autor: Hajime Segawa
Verlag: TOKYOPOP
Genre: Mystery
Altersempfehlung: 15+
Art: Doppelband (Band 1+2)
Preis: 14,00 €

Verfasser: C.C.

2 Antworten zu “„Tokyo ESP“ Review

  1. Zitat : Jemand sagte mal: Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben…Entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eins. Bis ich ihm begegnete, hatte ich nie an Wunder geglaubt
    Zitat Ende.

    Dieser Spruch ist einfach sowas von treffend.

  2. Nette Informationen! Ich werde mich damit mal intensiver beschäftigen! Warte auf die naechsten Eintraege!