Tokyo Magnitude 8.0 Review

Wir hatten bereits in den letzten Tagen über Tokyo Magnitude 8.0 berichtet, heute erreichte unsere Redaktion der Screener dazu.


Titel: Tokyo Magnitude 8.0 Komplettbox
Veröffentlichung: 14.10.2011
Laufzeit: 275 Minuten
Bildformat: 1,78:1 (16:9 anamorph)
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch

Inhalt:

Kaum haben für die Mittelschülerin Mirai Onozawa aus Tokyo die Sommerferien begonnen, stellt sie enttäuscht fest, dass Sie anstatt wie ihre Freundinnen einen schönen Sommerurlaub zu verbringen, während der Ferien zu Hause bleiben und zudem auf ihren kleinen Bruder Yuuki aufpassen muss. Sie ist gar nicht erfreut darüber, dass sie mit dem Kleinen die Roboterausstellung im Staatsmuseum für neue Technologien und Innovationen besuchen soll, die sich noch dazu auf der Insel Odaiba befindet. Die Begeisterung ihres Bruders über die vielen maschinellen Raffinessen kann sie gar nicht teilen und langweilt sich dementsprechend sehr. Als der Tag beinahe überstanden zu sein scheint und sich ihr Bruder vor Antritt der Heimreise in der Toilette des Einkaufszentrums gegenüber der Ausstellung befindet, wird Tokyo plötzlich von einem heftigen Erdbeben erschüttert. Wenige Momente später bricht das Staatsmuseum in sich zusammen. Mit Hilfe der Motorradkurierin Mari macht Mirai sich auf die Suche nach ihrem kleinen Bruder. Wird es den beiden gelingen Yuuki aus dem einsturzgefährdeten Einkaufszentrum zu retten und mit ihm gemeinsam dem Inferno zu entkommen? Denn der Heimweg zurück nach Hause führt quer durch das stark zerstörte und von zahlreichen Nachbeben erschütterte Tokyo, welches viele Schicksale, wie zum Beispiel ein Rentnerpaar, das Mirai nach der Katastrophe für ihre Enkelin gehalten haben, zu erzählen hat…

Fazit:

Die Story ist eingängig und packend, durch dem eher persimistischen und ruhigen Charakter Mirai, die sich wünschte, dass alles zerstört wird,welcher aber mit der Zeit optimistischer wird, so wie die eher positiven Charakter Mari,welche selbst Mutter ist und die Situation Mirai’s und Yuki’s nachvollziehen kann und Yuuki, welcher das Gegenteil zu Mirai bildet, dann noch die „Alle helfen mit“ – Mentalität wirkt die Story eher hoffnungsvoll veranlagt. Es wird eher auf dezente aber eingängige BGM gesetzt, das ruhige Opening „Kimi no Uta“ von Abingdon Boys School so wie das Ending „Melody“ von Shion Tsuji in Verbindung mit den Videosequenzen runden die Folgen sehr gut ab. Die Synchro ist, wie schon bereits bei Rebuild of Evangelion 2.22 und Skycrawlers, sehr gut. Die Bildqualität ist vielversprechend und der Ton klar. Im Grossen und Ganzen ein sehr gelungener melodramatischer Anime mit Tiefgang, der einen 13 Folgen lang in seinen Bann zieht.

Bewertung:

Bild: 9/10
Ton: 10/10
Story: 10/10
Extras: 9/10
Gesamt: 9,5/10

Verfasser: Neo Kamui
Quelle: Universum Anime
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